Biogas-Dosieranlagen mit GERATECH

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Leistungsbeschreibung unserer Eigenentwicklung GERAMAT


1. Substrate
Alle Prozesse der Substrataufbereitung, wie Zerkleinerung, Aufspleisung, Dosierung und Transport, werden in der Beschickungsanlage kontinuierlich ohne Unterbrechung und ohne Stillstand automatisiert vollzogen. Der GERAMAT hat eine modulare Aufbauweise mit Vorratscontainer, Dosiereinrichtung, Hammermühle und Transportschnecken. Für den Anlagenbetreiber bietet sich die Möglichkeit, abgesehen von der Größe der Biogasanlage, alle zugelassenen Substrate einzubringen. Es können Substrate eingebracht werden, die man einerseits günstig erwerben kann, andererseits aber oft nicht der Struktur (ungehäckseltes Gras etc) entsprechen, auf die das Einbringsystem ausgelegt ist (z.B. nur gehäckselte Maissilage etc.). Die Zusammensetzung und die Beschaffenheit der Rohstoffe spielen bei dem Einbringsystem keine Rolle. Es können problemlos NawaRos, Festmist und Zwischenfrüchte als Substrate verwendet werden.

2. Anforderungen an den GERAMAT
Durch die Zerkleinerung, Aufspleisung, Dosierung und Mischung erfolgt die Fermenterbeschickung kontinuierlich mit fast gleicher Substratzusammensetzung und unterliegt keinen zu großen Schwankungen, sodass sich die Mikrobiologie an das jeweilige Substrat anpassen muss. Dies kann zu erheblichen Steigerungen beim Biogasertrag führen.

Durch den „GERAMAT“ werden Probleme wie:
- Verminderung der Pumpfähigkeit
- Verstopfung von Leitungen
- Festsetzung von Rührwerken
- Erhöhung der Schwimmdeckenbildung gemindert.

3. Technische Beschreibung

Die Anlage besteht aus 7 Modulen:

1. Modul: Steuerung
Der gesamte GERAMAT wird automatisch über den Hauptschaltkasten über die übergeordnete SPS Steuerung gesteuert. Zusätzlich können die Module an der Bedieneinheit manuell eingeschaltet werden. Die elektrische Ansteuerung der einzelnen Komponenten bzw. deren Einbindung in die SPS Steuerung wird bauseitig von einem qualifizierten Unternehmen übernommen.

2. Modul: Hydraulik
Der Hydraulikdruck wird durch das Hydraulikaggregat erzeugt. Die Hydraulikschläuche sind am Hydraulikaggregat mit Schnellkupplungen angeschlossen. Die Hydraulikschläuche sind an den zwei Hydraulikzylindern angeschlossen, die die Abschiebewand bewegen. Das Manometer am Hydraulikaggregat zeigt den Vorschubdruck an, der über das Hydraulikaggregat geregelt wird.

3. Modul: Abschiebecontainer - Annahme und Zuführung der Substrate
Der Annahmedosierer als Abschiebecontainer ist für fast alle Substrate geeignet. Als Material hat sich Plastik mit einer Stärke von 20 mm und einer Dichte von 300 als geeignet erwiesen. Die Bodenplatte musste verstärkt werden auf eine Stärke von 30 mm und Dichte von 500. Die Homogenisierung wird durch schichtweise eingegebene Substrate erreicht. Die Schiebewand wird hydraulisch bewegt. 

4. Modul: Schwertdosierer - Dosierung und Zerkleinerung
Die Dosiereinheit als Schwertdosierer, der mit Messern besetzt ist, funktioniert gut. Als Material wird Stahl oder V2A verwendet. Der Antrieb erfolgt über Elektromotor und Getriebe. 

5. Modul: Hammermühle - Aufspleisung und Zerkleinerung
Die Hammermühle funktioniert störungsfrei, solange keine Fremdkörper hineingelangen. Sie wird mit Elektromotor über Keilriemen angetrieben. Reinigungsklappen ermöglichen die Wartung.

6. Modul: Transport zum Fermenter
Die Transportschnecken sind aus V2A oder V4A gefertigt. Dadurch wird der Verschleiß minimiert und eine weitaus längere Laufzeit ermöglicht. Reinigungsklappen ermöglichen die Wartung. 

7. Modul: Wiegeeinrichtung
Bestehend aus einer Wiegeeinrichtung G420 / 24V mit einstellbarem Analogausgang, Stecker 4-polig für Ausgang 4-20mA mit Nullstellmöglichkeit über potentialfreien Kontakt und einer Stromversorgung von 10-30V/dc, inkl. einem Ausgangskabel ca. 10m lang. Mit einem Netzgerät 220/12V mit 2m Kabel und Verbindungsstecker und einer Box Mod. 4 in 1 mit Kabel und Verbindungsstecker inkl. Halteplatte. Mit 6 Stück Wiegesensor Mod. SB1-K1M, Kapazität 1.000kg mit Kabel und Verbindungsstecker zum Montieren zwischen den am Container und Schwertdosierer verschweißten Befestigungsblech und der Stützkonstruktion mit Bodenplatte. 


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